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take time to do what makes your soul happy
Leben

Was mir meine Zukunft sagte

7. Januar 2019
Wiese mit altem Baumstumpf

Eine Frage, die mich in letzter Zeit immer mehr beschäftigt, ist “Was will ich eigentlich in meinem Leben erreichen?” Klingt einfach, es ist aber richtig schwer, eine für sich passende Antwort zu finden. Eine Frage, die sich mit der eigenen Lebensvision beschäftigt.

Neben den unendlichen Möglichkeiten, die einem heutzutage zur Verfügung stehen, gibt es auch jede Menge Tools, wie man herausfinden kann, was man den nun tun möchte. Ich habe das ein oder andere ausprobiert und ich möchte euch über das Tool, das mir letztendlich geholfen hat, etwas erzählen. Vielleicht hilft es auch euch.

Heute in drei Jahren

Mein Tool war eine geführte Meditation. Eine Meditation mit einer Reise in die eigene Zukunft. Ich bin vom jetzigen Zeitpunkt drei Jahre in die Zukunft gegangen. Ich habe mir angeschaut, in was für einem Umfeld ich sein werde. Habe ich ein Haus? Habe ich eine Wohnung? Lebe ich in Deutschland oder lebe ich woanders? Lebe ich in einer Stadt, am Waldrand, am Meer? Welche Menschen leben dort mit mir? Welche Menschen kommen mich besuchen? Wer ist Teil meines Lebens? Welchen Job mache ich? Wie sind meine Lebensumstände? Was sind meine Werte? Meine Fähigkeiten? Was mache ich gerne?

Sich vorzustellen, was in drei Jahren passieren kann, ist ein sehr spannender Prozess. Es wird umso spannender, wenn du es schaffst, deinen Verstand auszuschalten und auf dein Herz zu hören. Dein Herz weiß, was du willst. Dein Herz weiß, was du kannst. Dein Herz weiß, was alles möglich ist. Und vor allem, dein Herz kennt keine Vorurteile und eingetrichterte Glaubenssätze. Dein Herz kann noch richtig groß träumen.

Wiedersehen am Geburtstag

Noch spannender ist die Frage: Wie sieht mein 90. Geburtstag aus? Ein Datum das weit mehr in der Zukunft liegt als meine Geburt zurückliegt. Eine Zeitspanne, in der sich alles ändern kann. Ein Zeitraum, in dem alles möglich ist.

Und dennoch ist dieser Tag so präsent und glasklar in der Meditation. Ein langer Tisch, weiße Tischdecken, liebevolle dezente Tischdeko. Alles wirkt fließend. Diese Stühle, die ich immer so mag. Mitten in einem Garten. Das Gras wächst um den Tisch herum natürlich wild. Es darf einfach wachsen. Diese Graslandschaften, die schon lange nicht mehr gemäht wurden. Ein wunderschöner Baum, voll mit grünen Blättern und ein paar kleine weiße Lampions. Daneben ein See mit einem Holzsteg. Klares blaues Wasser und ein Boot schwimmt darauf. Auf der anderen Seite weitere Bäume. Ich kann die frische Luft riechen, spüre den leichten Wind auf meiner Haut. Fühle das Gras an meinen Füßen und genau da ist mein 90. Geburtstag.

Weg ins Grüne
ein Weg im Grünen

Und ich bin nicht alleine an diesem Platz. Alle Menschen, die mir wichtig sind, sind ebenfalls dort. Es herrscht Glück, Frieden und Liebe. Ich kann es noch immer spüren, was für eine wunderschöne Energie der Liebe, des Glücks und des Friedens dort herrscht. Und das Gefühl von “Du hast alles in deinem Leben vollkommen richtig gemacht” breitet sich in mir aus.

Die Meditation geht aber noch weiter. Ich bin Gast auf diesem Geburtstag und habe damit die wundervolle Möglichkeit, mein eigenes Neunzigjähriges Ich kennen zu lernen. Wie viele dürfen das schon machen? Und dieser eine Moment ist so unglaublich emotional und lehrreich zugleich für mich.

Eine Botschaft aus der Zukunft

Es kommt eine unglaubliche Botschaft aus meinem Herzen, aus der Zukunft. Eine Botschaft, die sich auch in den Tagen nach der Meditation weiter in mir manifestiert und sich schließlich in Worte fassen lässt.

Meine Botschaft ist meine Lebensvision:

Ich möchte Menschen inspirieren.

Ich möchte, dass mindestens eine Person in meinem Leben auf mich zukommt und sagt: “Hey, wegen dir hab ich nicht aufgeben! Danke dafür.”

Diese Lebensvision ist so unendlich schön für mich. Genau das möchte ich in meinem Leben erreichen. In den Worten von John Strelecky aus “Das Café am Rande der Welt” ist genau dies mein Zweck der Existenz. Und es ist so wunderschön dies zu wissen.

Aus der Lebensvision lässt sich das “Warum?” meines Lebens ableiten.

Selbstverwirklichung

Ich möchte nicht nur mein Leben, meine Lebensvision, mich selbst verwirklichen sondern auch anderen Menschen helfen, ihre Lebensvision herauszufinden. Ihren Zweck der Existenz zu finden. Ihr Warum zu finden. Und schließlich anfangen, ihr Leben nach ihrer Lebensvision auszurichten und zu leben.

Und mit dieser Lebensvision und diesem Warum werde ich nun mein Leben in die Hand nehmen. Selbst die Schöpferin meines Lebens werden. Und alles dafür tun, dass mein 90. Geburtstag auf einer Wiese am See voller Glück und Liebe stattfindet. Und vielleicht sehe ich mich an diesem Tag, wie ich mit meinem jüngeren selbst spreche und ihr die wichtigste Frage ihres Lebens beantworte.

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